Was versteht man unter Lichtplanung?

Licht ist ein integraler Bestandteil unserer Wahrnehmung. Die Lichtplanung muss drei wesentliche Punkte berücksichtigen. Die Architektur, also den Raum und die strukturellen Elementen in ihm, die Tätigkeit, für die die Beleuchtungssituation bestimmt ist und die Bedürfnisse des Menschen, seine visuellen Erwartungen und Vorlieben. Einfach gesagt gilt es bei der Lichtplanung auch bei der Lichtberatung klären, wie viel Licht zu welchem Zweck an welchem Platz gebraucht wird.

Lichtplanung auch im privaten Bereich wichtig

Im privaten Bereich, beispielsweise in Wohnungen oder Häusern in Richterswil, Wollerau oder Horgen, reduziert sich die Lichtplanung meist auf die Auswahl ansprechender Lampen, beispielsweise von Nimbus oder Molto Luce. Dabei kann Licht einen entscheidenden Betrag dazu leisten, eine angenehme Stimmung zu erzeugen. Erst unter der Wechselwirkung von Oberflächen, Texturen und Farben mit Licht erscheinen die Qualitäten des Raumes. Im kleinen Einmaleins der Lichtplanung geht klar hervor, worauf man zu Hause bei der Lichtplanung achten sollte und wie vielfältig mit Licht gestalten können. Das setzt aber auch eine gute Lichtberatung des Fachhandels, etwa in Pfäffikon SZ oder Thalwil voraus.

Lichtplanung für den Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz herrschen andere Voraussetzung als auf dem heimischen Sofa. Nicht nur ausreichend Licht wird benötigt, um optimale Sehbedingungen für die Arbeitstätigkeit zu erreichen. Auch die Lichtqualität und die ausgewogene Beleuchtung des Raums haben grossen Einfluss auf optimale Arbeitsbedingungen. So sind bei der Lichtplanung von Beleuchtungsanlagen in Büroräumen eine Reihe von Einflussfaktoren zu beachten, die in einem komplexen Zusammenspiel stehen.

Lichtplanung ist ein kompexes Thema

Das Thema Lichtplanung ist komplex und braucht für optimale Ergebnisse eine lange Erfahrung auf dem Gebiet. Es sollte nicht auf eine technische Sichtweise reduziert werden, in der es nur um Beleuchtungsstärke, Sehleistung und Leuchtdichte geht. Die moderne Lichtplanung beinhaltet eine Menge Theorien und Konzepte. Sie kann entscheidend zum Wohlbefinden des Menschen beitragen. Und genau deshalb sollte man die Lichtplanung einem Fachmann überlassen. Dieser findet sich auch in Orten wie Lachen, Adliswil oder Wädenswil.

Lichtplanung architektonisch betrachten

Licht wird in erster Linie als unterstützendes Hilfsmittel bei der Begreifbarkeit von architektonischen Strukturen und der geplanten Raumwirkung verstanden. Es kann aber durchaus über diese Rolle hinausgehen und selber einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung beitragen. Lampen haben immer einen gestaltenden Charakter. Durch die Differzierung und Akzentuierung des Raums wird diese Wirkung unterschwellig wahrgenommen. Eine größere architektonische Wirkung geht von den Lampen und ihre Integrations als architektonisches Element aus. Dabei können Lichtsturkturen, Reihungen von Strahlern oder unauffällig in die Decke integrierte Lichtbänder die Wirkung des Raums gezielt verändern. Und genau deshalb wird eine gute Lichtplanung und Lichtberatung durch den Fachmann immer wichtiger.

Seit wann gibt es die Lichtplanung?

Die Disziplin der Lichtplanung ist erst mit der flächigen elektrischen Beleuchtung vor etwa 80 Jahren entstanden. Sie versucht Ziele und Methoden zu entwickeln, nach welchen Kriterien das nun jederzeit verfügbare künstliche Licht eingesetzt werden soll. Dabei wird zwischen zwei Arten der Lichtplanung unterschieden. Bei der quantitativen Lichtplanung wird versucht über die Betrachtung der Beleuchtungsstärke eine optimale Sehleistung auf einer Nutzungsebene (z.B. Schreibtisch) zu erreichen. Das gewährleistet bei der Arbeitsplatzbeleuchtung eine hohe Produktivität und Unfallsicherheit. In der Praxis werden dabei regelmässige Anordnungen der Leuchten gewählt, um die gleichmässige Ausleuchtung zu erzeugen. Dieses Verfahren reduziert die Lichtplanung auf die technische Leistung einer Beleuchtungsanlage und vergisst dabei die psychologische Wahrnehmung des Menschen, die ästhetische Wirkung einer beleuchteten Umgebung und den differenzierten Informationsgehalt einer Situation. Mit der Erkenntnis über ein Bedeutungsmuster von den strukturellen Angeboten einer visuellen Umgebung und der Bedürfnisse des Menschen in dieser Situationon kann die wahrnehmungsorientierte Lichtplanung die Beleuchtung als weiteren Faktor im visuellen Prozess planen. Eine Beleuchtung die auf die Bedürfnisse des Menschen eingeht, kann nicht mehr nur durch quantitative Parameter beschrieben werden. Vielmehr müssen Kriterien entwickelt werden, die sowohl die Beleuchtungsanlage beschreiben können, als auch die Funktion des Lichts umfassen.